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Über mich

Marisa Hafner

Marisa Hafner

M.A. Ethnologin und Migrationswissenschaftlerin

Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation

Coachin auf Grundlage der traumasensiblen somatischen Arbeit und GFK

Mediatorin (ausgebildet nach den Standards des Bundesverbands Mediation)

Ehrenamtskoordinatorin und Beraterin für Engagementförderung

Prozessbegleiterin im Rahmen der Bundesprogramme "Engagiertes Land" und "Engagierte Stadt"

Projektmanagerin


"Die wahre Entdeckung besteht nicht im Finden von neuen Ufern, sondern im Sehen mit anderen Augen." (Marcel Proust)

Mein Leben in Stichpunkten:
  • 1990 in Berlin geboren und seit 2017 in Bonn zu Hause
  • Bis 2017 absolvierte ich mein Studium in Ethnologie, Sozialwissenschaften sowie Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen in Berlin, Istanbul und Osnabrück.
  • Lebens- und Arbeitserfahrungen habe ich im In- und Ausland gesammelt im Verkauf, in der Wissenschaft und Verwaltung sowie im Projektmanagement. Nach 5 Jahren als Ehrenamtskoordinatorin in einem migrantischen Nachbarschaftszentrum leite ich derzeit ein Projekt zur Förderung des freiwilligen Engagements von Menschen mit Migrationsbiografie.
  • Mit der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg beschäftige ich mich seit 2015 bei verschiedenen Trainer*innen und im Rahmen meiner Masterarbeit.
  • 2019 schloss ich eine Vollausbildung zur Mediatorin ab (nach den Standards des Bundesverbands Mediation) bei Armin Torbecke in Hannover.
  • 2024 absolvierte ich die Ausbildung zum traumasensiblen somatischen Coaching bei Diane Lüning sowie die Qualifizierung "Prozessbegleitung zur Gestaltung inklusiver Sozialräume" bei Aktion Mensch.
  • Weiterbildungen: Grundlagen und Vertiefung der Gewaltfreien Kommunikation, Freiwilligenmanagement, Agiles Projektmanagement, Anti-Bias, Critical Whiteness, Betzavta, Systemisches Coaching und Lösungsorientierte Beratung

Schon früh hat mich das Fernweh gepackt. Während meiner Schul- und Studienzeit verbrachte ich drei Jahre im Ausland und machte dabei die Erfahrung, mich in meiner Wahlheimat fremd zu fühlen oder zur Fremden erklärt zu werden. Diese Erfahrung hat mich sehr geprägt. In meinem Studium beschäftigte ich mich deshalb mit den Fragen: Was ist Identität und was hat Kultur damit zu tun? Wie und wo werden die Grenzen zwischen fremd und vertraut gezogen? Ich suchte nach Anregungen, wie wir in Vielfalt bereichernd zusammenleben können. Am stärksten hat mich die Erkenntnis inspiriert, dass wir unser gewohntes Denken in ein getrenntes "Wir" und "die Anderen" selbst verändern können. Für diesen persönlichen Veränderungsprozess erlebe ich die Gewaltfreie Kommunikation als ein konkretes Hilfsmittel und eine unterstützende Orientierung.

An dieser Stelle danke ich Eberhard Schererz und Rita Geimer Schererz, Andrea Lohmann, Sabine Fiedel, Armin Torbecke, Diane Lüning sowie Conny Timm und Kurt DaiHiDo Südmersen dafür, dass sie mich auf meinem Weg zu einer bewussten Wahrnehmung und empathischen Kommunikation inspirieren. Thomas Düwell-Luhnau und Anna Kötting danke ich dafür, dass sie meinen Horizont um die weite Welt des systemischen Coachings und der lösungsorientierten Beratung erweitern.